Aufgaben des Datenschutzbeauftragten


Die Aufgabe und Tätigkeit eines Datenschutzbeauftragten wird in Deutschland in § 4f und § 4g des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie den entsprechenden landesrechtlichen Vorschriften geregelt. Der Beauftragte für Datenschutz wirkt auf die Einhaltung des BDSG und anderer Gesetze hin (TMG, TKG, etc.).
 
  • Verpflichtung der Mitarbeiter auf das Datengeheimnis nach § 5 BDSG nach erfolgter Schulung der Mitarbeiter
  • Prüfen der eingesetzten Software und Verfahren zur Verarbeitung personenbezogener Daten
  • Prüfung der eingesetzen Dienstleister (z.B. Entsorgungsdienstleister, Subunternehmer etc.)
  • Ansprechpartner der Geschäftsführung / Mitarbeiter 
  • Beratung bei der Erstellung des  Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten und Vorabkontrollen
  • Beratung bei Betriebs- und Gesamtbetriesvereinbarungen mit datenschutzrechtlichem Bezug
  • Beratung der Geschäftsleitung bei der Umsetzung datenschutzrechtlicher Vorgaben
  • Darstellung von Datenschutzmaßnahmen gegenüber den Mitarbeitern und dem Betriebsrat
  • Erstellen eines Jahresberichtes zum Datenschutz
  • Beratung bei der Umsetzung der technisch-organisatorischen Maßnahmen (TOMs)
  • Grundsätze und Richtlinien für Datenschutz, gem. gesetzlicher sowie  anderer Vorschriften bereitstellen, pflegen und deren Umsetzung überwachen
  • Beratung für eine datenschutzkonforme Auftragsdatenverarbeitung (§ 11 BDSG)
  • Datenschutzverletzungen, interne und externe Beschwerden und  Auskunftsersuche zum Datenschutz bearbeiten